In Uganda sind 1,7 Millionen Geflüchtete, vorwiegend aus dem Südsudan. Wir helfen wo es besonders benötigt wird: In den Krankenhäusern der Flüchtlingssiedlungen im Norden Ugandas.
Unsere Hilfe ist zielgerichtet. Das Engagement ist ehrenamtlich. Die Sachspenden sind kostenlos, nicht aber deren Aufarbeitung. Die meisten Kosten entstehen durch den Transport der Medizintechnik.

Spendenkonto
Empfänger: Dokumentationsstätte
IBAN: DE68 5206 0410 0300 6005 20
Betreff: „Medizinbrücke Uganda“
Für eine Spendenquittung bitte noch die eigene Adresse angeben, den Betreff aber nicht vergessen!
Wer hilft hier eigentlich?
Werden Sie ein Teil der Helfer*innen!
Diese Gruppen arbeiten effektiv zusammen:
Da ist unser Kernteam von fünf Personen in der Region Hannover, das alles koordiniert.
Dann gibt es den Verein „Arbeit und Dritte Welt“ in Hildesheim. Dort wird unser Container mit den Hilfsgütern beladen und gelagert. Der Container wird innen ausgebaut, so dass alle empfindlichen Geräte den Seetransport überstehen.
Im Antikriegshaus in Sievershausen arbeiten zwei Angestellte ehrenamtlich im Projekt mit. Hier werden Spenden verbucht, Spendenquittungen ausgestellt und vieles mehr.
Wenn ein Transport in Uganda ankommt, hilft einer von uns aus Hannover vor Ort mit, den Container möglichst schnell durch den Zoll zu bekommen, damit die Kosten der Lagerung im Freihafen gering bleiben.
Vor Ort ist ein Team aus Helfern und Ärzten aus Uganda und dem Sudan, die bei den Formalitäten tatkräftig unterstützen und die Waren in Empfang nehmen und für deren Verteilung sorgen. Auch deren Hilfe ist ehrenamtlich.
Darüber hinaus gibt es noch viele helfende Hände, z.B. bei der Freiwilligen Feuerwehr in Burgdorf, in den Krankenhäusern der Region Hannover uvm.
Mit Ihrer Spende werden Sie Teil der Helfer*innen!

Wo entstehen die Kosten?
Der Container wird von uns gekauft und nach Hildesheim geliefert. Nach der Befüllung und dem Innenausbau wird er aufgeladen und nach Hamburg transportiert. Dort wird er verschifft und kommt ca. sechs Wochen später in Kenia an. Auf dem Landweg bringt ihn ein LKW nach Kampala, der Hauptstadt von Uganda. Mit den Zollbehörden, dem Gesundheitsministerium und weiteren Gremien müssen Formalitäten geklärt werden. Uganda hat verständlicherweise ein Interesse daran, dass nur funktionsfähige und benutzbare Medizintechnik ins Land kommt, die auch vollständig (auf Englisch) dokumentiert ist. Nach der Freigabe wird der Container wiederum per LKW zur Flüchtlingssiedlung im Norden transportiert (Kiryandongo oder Bidi-Bidi).
Die Kosten für den Kauf und Transport des Containers betragen ca. EUR 30.000 je Lieferung. Ca. EUR 15.000 wird durch Engagement Global erstattet (nur die Verschiffung). Für die restlichen Kosten sind wir auf Spender angewiesen. Hier kommen Sie ins Spiel!

Spendenkonto
Empfänger: Antikriegshaus Sievershausen
IBAN: DE68 5206 0410 0300 6005 20
Betreff: „Medizinbrücke Uganda“
Für eine Spendenquittung bitte noch die eigene Adresse angeben, den Betreff aber nicht vergessen!
FAQ
Entstehen Overhead-Kosten in diesem Projekt?
Nein. Die Spenden gehen zu 100 Prozent in die konkrete Lieferung der Medizintechnik, ggf. noch in deren Aufarbeitung (was bei gebrauchten Geräten manchmal notwendig ist).
Wäre es nicht sinnvoller, Geld nach Uganda zu spenden?
Geldspenden für die Flüchtlingssiedlungen sind in jedem Fall hilfreich. Auch wir wägen immer genau ab: Wäre es besser, Neuware vor Ort zu kaufen statt gebrauchte Ware zu versenden?
Wir liefern die Medizintechnik, die man vor Ort entweder nicht bekommt oder deren Qualität in Uganda schlecht ist. Medizintechnik aus Deutschland wird sehr geschätzt, da sie meist robust ist und auch gut gewartet und repariert werden kann. Außerdem ist es bei Neukauf nicht immer gesichert, dass das medizinische Personal für die Bedienung der neuesten Generation von Medizintechnik ausreichend geschult ist. Hinzu kommt, dass es einige Geräte gibt, deren Ersatzteilbeschaffung in Uganda schwierig oder sehr teuer ist.
Wir klären diese Aspekte bis ins Detail. Dank unseres direkten Drahts zu den Ärzten vor Ort können wir gemeinsam entscheiden, was sich lohnt. Dieser Austausch ist wichtig und wird von uns gepflegt. Zudem hilft unser neues Austauschprogramm dabei, noch zielgerichteter zu unterstützen.
Was kann man außer Geldspenden noch tun?
Wir brauchen jede Hand und jeden Kopf. Kommt einfach auf uns zu und bietet Eure Hilfe an – wir finden eine Aufgabe, die für Dich und das Projekt sinnvoll ist! info@antikriegshaus.de